19. Oktober 2026

Bank of America: Über 1,21 Milliarden US-Dollar wegen AML- und Sanktionsverstößen

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Das US-Finanzministerium hat am 13. Oktober 2026 Maßnahmen gegen Bank of America bekannt gegeben, die Zahlungen von insgesamt über 1,21 Milliarden US-Dollar vorsehen. Hintergrund sind erhebliche Mängel in der Geldwäscheprävention und Verstöße gegen US-Sanktionsvorschriften.

Nach Behördenangaben meldete die Bank verdächtige Transaktionen von über fünf Milliarden US-Dollar nicht rechtzeitig. Ihr Transaktionsmonitoring wies gravierende Lücken auf; auffällige Vorgänge blieben über längere Zeit unbearbeitet. Interne Warnungen führten nicht zu ausreichenden Verbesserungen. Zudem bestanden Defizite bei Kundensorgfaltspflichten, Personalqualifikation und interner Revision.

Bei den Sanktionskontrollen beanstandeten die Behörden unter anderem fehlerhaft eingestellte Warnmeldungen und verspätete Aktualisierungen von Sanktionslisten.

Die Bank muss historische Transaktionen nachträglich untersuchen lassen und unabhängige Prüfungen ihrer Präventionssysteme durchführen.

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