Die Anti-Money Laundering Authority (AMLA) intensiviert ihre Arbeiten an einer einheitlichen Methodik zur Risikobewertung im Nicht-Finanzsektor und setzt dabei auf frühen Austausch mit der Praxis. Im Rahmen eines angekündigten Stakeholder-Roundtables sollen Vertreter zentraler Branchenverbände ihre Perspektiven einbringen, bevor formelle Konsultationen starten.
Ziel ist die Entwicklung eines gemeinsamen Ansatzes, mit dem Aufsichtsbehörden künftig Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken sektorübergreifend bewerten können. Die Methodik soll insbesondere dazu beitragen, Aufsichtsmaßnahmen stärker risikoorientiert auszurichten – etwa bei der Frequenz und Intensität von Prüfungen.
Die Veranstaltung findet am 4. Mai 2026 statt. Eingeladen sind die Verbände des Nicht-Finanzsektors.

