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20. April 2026

AMLA treibt Vorbereitungen für Auswahl direkt beaufsichtigter Institute voran

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Die europäische Anti-Geldwäschebehörde Anti-Money Laundering Authority (AMLA) hat ihre Arbeiten für die erste Auswahlrunde direkt beaufsichtigter Institute weiter konkretisiert. In einer aktuellen Mitteilung vom 17. April 2026 stellt die Behörde zwei zentrale Bausteine für das geplante Auswahlverfahren im Jahr 2027 vor.

Kernstück ist ein von der European Banking Authority (EBA) veröffentlichter Entwurf einer Daten-Taxonomie. Dieser soll die Grundlage für die Identifikation jener verpflichteten Unternehmen bilden, die künftig unter die direkte Aufsicht der AMLA fallen. Marktteilnehmer und nationale Aufsichtsbehörden können hierzu noch bis zum 10. Mai 2026 Stellung nehmen.

Parallel hat die AMLA ihr Template für die laufende Test- und Kalibrierungsübung aktualisiert. Diese Datenerhebung dient dazu, die Risikomodelle zu schärfen, auf deren Basis die Auswahlentscheidung 2027 getroffen wird. Anpassungen betreffen insbesondere die Berücksichtigung weiterer Länder und Institutsarten; bereits eingereichte Daten müssen jedoch nicht erneut übermittelt werden.

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