Die Financial Action Task Force (FATF) bescheinigt Italien in ihrem neuen Länderbericht 2026 ein insgesamt robustes System zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Behörden arbeiten effektiv zusammen, insbesondere im Kampf gegen organisierte Kriminalität.
Gleichzeitig bleibt die Bedrohung durch Mafia-Strukturen ein zentrales Risiko: Kriminelle Netzwerke nutzen weiterhin komplexe Firmenstrukturen und den legalen Wirtschaftskreislauf, um Gelder zu verschleiern.
Kritisch sieht die FATF zudem:
- Defizite bei Transparenz wirtschaftlich Berechtigter
- zu geringe Verfolgung einfacherer Geldwäschefälle
Fazit: Italien ist im internationalen Vergleich gut aufgestellt – muss aber vor allem bei der Breitenwirksamkeit der Geldwäschebekämpfung und im Umgang mit mafiösen Strukturen nachschärfen.


