Iran soll nach einem Bericht des Wall Street Journal über Jahre hinweg milliardenschwere Kryptotransaktionen über die Kryptobörse Binance abgewickelt haben. Nach den Recherchen der Zeitung sollen dabei auch Wallets genutzt worden sein, die mit iranischen Militär- und Regierungsstrukturen in Verbindung stehen.
Dem Bericht zufolge erfolgten die Transaktionen trotz bestehender internationaler Sanktionen gegen Iran. Die Recherchen stützen sich auf Blockchain-Analysen sowie weitere öffentlich zugängliche Daten. Binance erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, das Unternehmen habe seine Compliance- und Sanktionskontrollen in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut und halte die geltenden Vorschriften ein.
Der Bericht unterstreicht die anhaltende Aufmerksamkeit von Behörden und Medien für die Rolle von Kryptowährungen und Kryptodienstleistern im Zusammenhang mit internationalen Sanktionen.


