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18. Mai 2026

Dänische Aufsicht schaltet Polizei ein: Neue Geldwäsche-Ermittlungen gegen Nordea-Tochter

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Die dänische Finanzaufsicht FSA hat die Polizei eingeschaltet und eine Untersuchung gegen die Nordea-Tochter „Nordea Finans Danmark“ wegen möglicher Verstöße gegen Geldwäschevorschriften angestoßen. Im Fokus stehen gravierende Defizite bei der Kundenidentifizierung und Risikobewertung im Zusammenhang mit Kreditkartenkunden.

Nach Angaben der Aufsicht habe das Unternehmen bei einer größeren Kundengruppe nicht ausreichend geprüft, warum Kreditkarten beantragt wurden und wofür diese genutzt werden sollten. Zudem seien Risikoklassifizierungen teilweise unterblieben. Die Mängel wertet die Behörde als „systematisch“. Grundlage der Vorwürfe ist eine bereits im Jahr 2023 durchgeführte Prüfung.

Nordea weist die Vorwürfe zurück und hält sowohl die Anzeige als auch die angedrohte Geldbuße für unverhältnismäßig. Nach Angaben des Instituts hätten weder die Bank noch die Aufsicht konkrete Geldwäschefälle festgestellt.

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