Die FATF tagt vom 28. bis 30. Oktober 2026 in Paris erstmals unter dem britischen Vorsitz von Giles Thomson. Die Plenarsitzung bildet den Abschluss der am 26. Oktober beginnenden FATF-Woche. Delegierte aus dem globalen Netzwerk mit mehr als 200 Rechtsordnungen und Beobachterorganisationen beraten über neue Bedrohungen für die internationale Finanzintegrität und -sicherheit.
Im Fokus stehen die Weiterentwicklung des Fahrplans zur Betrugsbekämpfung sowie voraussichtlich die Länderprüfungen von Mexiko und den USA. Dabei wird bewertet, wie wirksam beide Länder gegen Geldwäsche, Terrorismus- und Proliferationsfinanzierung vorgehen. Zudem prüft die FATF die Fortschritte der Staaten unter verstärkter Überwachung. Barbados, Namibia und Thailand nehmen erstmals an der „Guest Initiative“ teil, die regionale Perspektiven stärker in die FATF-Arbeit einbringen soll.
Am kommenden Freitag werden die Ergebnisse – unter anderem auch mögliche Änderungen der FATF Risikoländerlisten – in einer virtuellen Pressekonferenz bekannt gegeben.

