Die Financial Action Task Force (FATF) warnt in einem aktuellen Bericht vor wachsenden Geldwäscherisiken durch Stablecoins und unhosted Wallets. Demnach entfielen 2025 rund 84 % des illegalen Krypto-Transaktionsvolumens auf Stablecoins – ein deutlicher Bedeutungszuwachs.
Besonders im Fokus stehen Peer-to-Peer-Transaktionen über unhosted Wallets, bei denen klassische AML-Kontrollen häufig ins Leere laufen. Auch Cross-Chain-Strukturen erschweren die Nachverfolgbarkeit.
Die FATF sieht vor allem Umsetzungsdefizite: Viele Staaten haben noch keine klaren Regeln für Stablecoin-Ökosysteme etabliert. Gefordert wird daher eine konsequentere Anwendung bestehender Standards – insbesondere auf alle beteiligten Akteure entlang der Wertschöpfungskette.


