Das BKA weist im Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2025 erstmals auch Auslandstaten aus, also Taten, die im Ausland begangen wurden und in Deutschland einen Schaden verursacht haben. Ihre Zahl stieg um 51,6 % auf 37.363 Fälle, der Schaden hat sich auf 1,36 Mrd. € mehr als verdoppelt. Aufgeklärt wurden nur 5,3 % dieser Fälle. Hinter dem Anstieg stehen vor allem Anlage- und Finanzierungsdelikte, darunter besonders Anlagebetrug über Messengerdienste. Dabei laufen die Gelder der Opfer über Kryptokonten oder Überweisungen auf Auslandskonten, um den Geldfluss zu verschleiern. Zur Bekämpfung hält das BKA unter anderem die Einbeziehung der Privatwirtschaft, etwa von Banken, für nötig.

