Geldwäsche macht nicht vor Ländergrenzen halt: Besonders in der organisierten Kriminalität werden Erträge aus kriminellen Aktivitäten regelmäßig ins Ausland verschoben, um sie dem Zugriff nationaler Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Vor diesem Hintergrund untersucht das Trierer Institut für Geldwäsche- und Korruptions-Strafrecht (TrIGeKo) in einer neuen Studie systematisch die transnationale Dimension von Geldwäscheströmen aus und nach Deutschland. Grundlage sind anonymisierte statistische Daten aus Geldwäscheverdachtsmeldungen der Jahre 2020–2024.


